Neue Maschinengeneration

Volker Haaf von Schubert enthüllt auf einem Messestand eine Verpackungsmaschine, während Besucher die Präsentation verfolgen.

Umweltfreundliche Maschinen und Dienstleistungen

Anlauf zum

Technologiesprung

Manchmal braucht es radikales Loslassen, um Technologien auf ein neues Level zu heben. Deshalb haben wir 2025 unsere gesamte Entwicklungskraft ausschließlich in die neue Maschinengeneration gesteckt. Gelauncht wurde sie erst auf der interpack 2026, aber die Arbeit begann schon Jahre vorher.


Mehr Leistung, weniger Platzbedarf und ein fairer Preis – das waren bereits drei anspruchsvolle Ziele für die neuen Schubert-Maschinen, um im starken Marktumfeld zu bestehen. Wir haben die Liste noch um zwei Punkte ergänzt: Technologieführerschaft und geringer Energieverbrauch. Beides Aspekte, die in unserem Nachhaltigkeitsprogramm Mission Blue verankert sind, denn sie stärken Schubert als innovatives Unternehmen und senken den CO2-Footprint der Verpackungsanlagen. Doch ohne einen ebenso innovativen Partner hätten wir diesen Technologiesprung nicht geschafft.

Besuchende verfolgen die Vorführung einer Schubert-Verpackungsmaschine auf einer Fachmesse.

Gemeinsam für die nächste Generation

Zusammen mit den Spezialisten von Bosch Rexroth forschte, baute und testete die Schubert-Entwicklungsabteilung unter Jan Köhler drei Jahre an einem neuen dezentralen Antriebssystem. „Die enge Zusammenarbeit hat es uns ermöglicht, unsere Anforderungen direkt in die Entwicklung einfließen zu lassen und die Technologie frühzeitig unter realen Bedingungen zu erproben“, erklärt Köhler.Die neue schaltschranklose Antriebstechnik mit Servomotoren (DC-Antrieben) wird in der nächsten Maschinengeneration direkt in die Maschinenstruktur integriert. Das bringt Schubert-Kunden zahlreiche Vorteile bezüglich Leistung, Platzbedarf und Skalierbarkeit, aber auch im Energieverbrauch.

Energiesparen für Fortgeschrittene

Denn mit dieser Antriebstechnik können die neuen Maschinen überschüssige Energie noch effizienter von einem zum anderen Antrieb schicken. Beispielsweise, wenn ein Roboter abbremst, die Bremsenergie durch Rekuperation in den gemeinsamen DC-Zwischenkreis gespeist wird und ein anderer Roboter den Strom nutzt, um zu beschleunigen. Da der DC-Zwischenkreis die gesamte Maschine abdeckt, lassen sich weitere Komponenten wie zum Beispiel die selbstoptimierte Vakuumpumpe ankoppeln. Das Konzept verhindert die früheren Energieverluste innerhalb der Maschine durch die Wandlung von DC (Gleichstrom) zu AC (Wechselstrom) und wieder zurück. So steigert sich die Energieeffizienz der gesamten Anlage. Ein weiterer Meilenstein in den neuen Verpackungsmaschinen ist die passive Luftkühlung statt der üblichen Wasserkühlung. Der Energieverbrauch der neuen Kühlung: quasi Null.


>> Nach dem Launch der neuen Schubert-Maschinen auf der interpack 2026 werden wir die Energieeinsparungen noch konkreter messen.

Portrait Jan Köhler, Leiter Serienentwicklung, Gerhard Schubert GmbH

„Mit der neuen Generation unserer Verpackungsmaschinen entwickeln wir unseren modularen schaltschranklosen Ansatz gezielt weiter zu einer freieren Maschinenarchitektur.“

Jan Köhler, Leiter Serienentwicklung, Gerhard Schubert GmbH

Illustration eines Vakuumsaugers mit Kreisdiagramm zur Darstellung des Energiemixes aktueller Verpackungsmaschinen.

Energiemix aktueller Schubert-Maschinen

Natürlich legt unsere neue Maschinengeneration die Messlatte beim Thema Energie nun deutlich höher. Das soll sie auch! Doch unsere aktuellen Modelle haben wir ebenfalls kontinuierlich auf Sparsamkeit getrimmt. Hier gibt es außerdem genügend Messwerte, um den Energieverbrauch genau zu analysieren. Der Energiemix unserer aktuellen Verpackungsanlagen lässt sich grob in drei Teile gliedern: Ein Drittel benötigen die Antriebe, ein Drittel verbraucht die Vakuumerzeugung und das letzte Drittel setzt sich aus Drucklufterzeugung, Heizung und Kühlung zusammen. Auf dem ECO-Dashboard stellen wir einen Teil der Verbrauchsdaten auch im Kundenportal zur Verfügung. Egal bei welcher Generation: Den Energieverbrauch haben wir bei Schubert auf jeden Fall im Blick.

So sparen Schubert-Kunden schon Energie

>> Stromsparende Wasserkühlung statt Ventilatoren

>> Motoren mit hohem Wirkungsgrad IE4 oder Servoantriebe

>> Rekuperation der Roboter-Bremsenergie innerhalb eines Gestells

>> Automatisches Abschalten von nicht benötigten Verbrauchern

>> Arbeitsraumbeleuchtung mit sparsamen LED

>> Leimfreies Aufrichten von Kartonagen: minus 9% Energieverbrauch der gesamten Maschine

>> Neue, sparsamere Leimgeräte: minus 35% Energieverbrauch

>> Leistungsoptimierte Bewegungen der F2-Roboter mit Schubert Motion: minus 10-20 % Energieverbrauch